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Netzhautschäden
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Netzhautschäden: Die Netzhaut (lateinisch Retina) ist die lichtempfindliche Schicht an der hinteren Innenseite des Auges von Wirbeltieren und einigen Tintenfischen. In ihr wird das auftreffende Licht, nachdem es die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchquert hat, in Nervenimpulse umgewandelt. Erkrankungen der Netzhaut Die wichtigsten Erkrankungen der Netzhaut sind: Diabetische Retinopathie als Folgezustand einer (schlecht eingestellten) Zuckerkrankheit Makuladegeneration Netzhautablösung Gefäßverschlüsse (Ischämie, Infarkt) Retinitis pigmentosa Retinopathia centralis serosa (schwellungsbedingte Netzhautabhebung) Retinopathia pigmentosa (angeborene Erbkrankheit der Netzhaut) hypertensive Retinopathie (durch Bluthochdruck verursachte Netzhauterkrankung) eklamptische Retinopathie (bei Schwangeren im Rahmen von Eklampsie auftretende Netzhauterkrankung) Retinopathia praematurorum (Netzhauterkrankung bei Frühgeborenen) Azoor Akute zonale okkulte äußere Retinopathie Neben der Standardmethode der Beleuchtung des Augenhintergrundes mit einer Spaltlichtlampe und der Betrachtung des reflektierten Lichtes mit einer Funduskamera, haben sich in den letzten Jahren mehrere unterschiedliche Verfahren zur Netzhautdiagnose etabliert. Die herausragendste Methode ist die Optische Kohärenztomografie (OCT), die die Abbildung um die dritte Dimension erweitert. Dies ermöglicht die Anfertigung von hochauflösenden Schnittbildern oder auch 3D-Tomogrammen mit einer zum histologischen Bild vergleichbaren Qualität. OCT Scan einer Retina bei 800 nm und einer axialen Auflösung von 3µm Hier können die einzelnen Schichten aufgelöst und in ihrer Dicke vermessen werden. Dadurch lassen sich feinste Unterschiede feststellen, die für die maßgeschneiderte Therapie im weiteren Behandlungsverlauf, oder auch beim Testen von Medikamenten maßgeblich sind. Weitere Untersuchungs- und Beurteilungsmöglichkeiten bestehen auf elektrophysiologischer Ebene durch das Elektroretinogramm (ERG) das Elektrookulogramm (EOG) sowie auf der Ebene der retinalen Durchblutung durch die Fluoreszenzangiographie (auch FLA, FAG oder Angio abgekürzt) die Indozyaningrünangiographie Akupuktur-Therapie gegen Netzhautschäden Schulmediziner sind der Meinung, dass Netzhautschäden Frühgeborener irrreparabel sind. Ein Heilpraktiker will dennoch mit Akupunktur die Sehkraft gestärkt haben. Seine für Frühchen typischen schweren Netzhautschäden haben ihn einseitig erblinden lassen. Netzhautschäden im Auge sichtbar machen Laseruntersuchung bei Patienten / Medikamente gegen Makuladegeneration? Das Auge ist das Fenster zur Welt. Doch ob wir sie scharf und in all ihrer Farbenpracht wahrnehmen können, entscheidet allein ein winziger, gelber Fleck am Augenhintergrund. In der \"Makula\" sind Millionen von zapfenförmigen Sehzellen angesiedelt, die auf Netzhauschäden - Farben ansprechen. Die restliche Netzhaut, die das Augeninnere wie ein Fotofilm umspannt, enthält hauptsächlich nur stäbchenförmige Sinneszellen, die verschwommene Schwarz-Weiß-Bilder liefern. Erkrankungen der Makula bedrohen das Sehvermögen. Mit dem Alter nehmen sie dramatisch zu, und jeder Vierte über 50 Jahren weist mehr Netzhauschäden - oder weniger starke Veränderungen im gelben Sehfleck auf. In Deutschland leiden bereits etwa 2 Millionen Menschen an der altersabhängigen Makuladegeneration, der häufigsten Ursache für eine Erblindung in allen Industrienationen. Die Betroffenen können ihr Leben nicht mehr selbstständig bewältigen, nicht mehr Lesen oder Gesichter Netzhauschäden - erkennen. Eine wirksame Vorbeugung und Behandlung gibt es bislang nicht, doch lassen Forschungsergebnisse eines Schwerpunktprogrammes der Deutschen Forschungsgemeinschaft hoffen, dass in absehbarer Zeit neue Therapiekonzepte greifen können. Ablagerungen zerstören Zellschicht und geben fluoreszierende Strahlen ab Netzhauschäden - Koordinator des Programms, an dem Forschergruppen mehrerer deutscher Universitäten teilnehmen, ist Privatdozent Dr. Frank Holz, Oberarzt an der Heidelberger Universitäts-Augenklinik. Ein wesentlicher Fortschritt ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens in Heidelberg, das die Netzhautschäden und ihre Vorstufen beim Patienten unmittelbar sichtbar macht, die \"konfokale Scanning-Laser-Ophthalmoskopie\". Eine Schlüsselrolle für die Makuladegeneration spielt das retinale Pigmentepithel (RPE) der Netzhaut. Die einlagige Zellschicht liegt zwischen den Sehzellen und der darunter Netzhauschäden - liegenden Aderhaut. Das Pigmentepithel versorgt die empfindlichen Sinneszellen mit Sauerstoff und Netzhauschäden - Nährstoffen und räumt ständig verbrauchte, lichtempfindliche Scheibchen der Sinneszellen aus dem Wege. Mit dem Alter erlahmen die Kräfte der Pigmentepithelzellen, die ihre vielfältigen Funktionen über eine ganze Lebensspanne hinweg ausüben müssen und sich normalerweise nicht mehr teilen, also \"verjüngen\" können. Diese Überforderung mit dem Netzhauschäden - Alter zeigt sich in der Ansammlung von \"Lipofuszingranula\", einer Art Müllsäcke in den Zellen, und an seiner Außenfläche in Form großer Abfallberge, sogenannter Drusen. \"Neue Ergebnisse zeigen, dass Lipofuszingranula toxische Substanzen enthalten\", erklärt Dr. Holz. Dadurch wird sowohl die Funktion des Pigmentepithels, als auch der Sinneszellen mit dem Alter beeinträchtigt. \"Mit dem konfokalen Scanning-Laser-Ophthalmoskop können wir erstmals beim Patienten feststellen, wie weit die Veränderungen im Pigmentepithel der Netzhaut und die Erkrankung fortgeschritten ist,\" Netzhauschäden - sagt Dr. Holz. Dabei machen sich die Wissenschaftler eine Eigenschaft des unerwünschten Lipofuszins zunutze: Es gibt fluoreszierende Strahlen ab. Diese werden von dem Laserophthalmoskop abgetastet, gemessen und in Form von Landkarten des Augenhintergrunds wiedergegeben. \"Mit dieser Methode können wir Makulaerkrankungen bereits in Netzhauschäden - einem frühen Stadium feststellen\", erklärt Dr. Holz. Dies gilt auch für erbliche Formen der Makulaerkrankung, deren Gene zum Teil bekannt sind. Vorsorgemaßnahmen gibt es bislang kaum. Dringend empfohlen wird auf jeden Fall, das Rauchen aufzugeben, das ein eindeutiger Hochrisikofaktor darstellt. Auch zu hoher Blutdruck sollte Netzhauschäden - medikamentös eingestellt werden. Die Einnahme von Vitaminen und Zink, dies hat gerade eine Studie gezeigt, kann bei bestimmten Formen der Erkrankung das Fortschreiten hinauszögern. Nur bei der sogenannten \"feuchten\" Makuladegeneration kann eine Laserbehandlung oder ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden: Hier sind es vor allem wuchernde Blutgefässe, welche als Reaktion auf die Ablagerungen wachsen und die Zellen des Sehflecks zu Netzhauschäden - zerstören können, und deren Wachstum bspw. durch Laserbestrahlung eingedämmt werden kann. wie viele Frühgeborene - an Retinopathie, einer Erkrankung der Netzhaut. In der Schulmedizin sahen die Eltern keine Hilfe mehr. Die Klinik für Naturheilmedizin in Bottrop schien die letzte Möglichkeit zu sein. Sie nahmen die Kosten einer teuren Netzhauschäden - Akupunktur-Therapie in Kauf. Jeweils eine Woche lang steckten zweimal am Tag Nadeln in Sebastians Körper. Jede Sitzung dauerte eine halbe Stunde. Mit der angewandten Therapie will Heilpraktiker Farid Zitoun die Netzhautschäden - Akupuktur-Therapie gegen Netzhautschäden Schulmediziner sind der Meinung, dass Netzhautschäden Frühgeborener irrreparabel sind. Ein Heilpraktiker will dennoch mit Akupunktur die Sehkraft gestärkt haben. Seine für Frühchen typischen schweren Netzhautschäden haben ihn einseitig erblinden lassen. Netzhautschäden im Auge sichtbar machen Laseruntersuchung bei Patienten / Medikamente gegen Makuladegeneration? Das Auge ist das Fenster zur Welt. Doch ob wir sie scharf und in all ihrer Farbenpracht wahrnehmen können, entscheidet allein ein winziger, gelber Fleck am Augenhintergrund. In der \"Makula\" sind Millionen von zapfenförmigen Sehzellen angesiedelt, die auf Netzhauschäden - Farben ansprechen. Die restliche Netzhaut, die das Augeninnere wie ein Fotofilm umspannt, enthält hauptsächlich nur stäbchenförmige Sinneszellen, die verschwommene Schwarz-Weiß-Bilder liefern. Erkrankungen der Makula bedrohen das Sehvermögen. Mit dem Alter nehmen sie dramatisch zu, und jeder Vierte über 50 Jahren weist mehr Netzhauschäden - oder weniger starke Veränderungen im gelben Sehfleck auf. In Deutschland leiden bereits etwa 2 Millionen Menschen an der altersabhängigen Makuladegeneration, der häufigsten Ursache für eine Erblindung in allen Industrienationen. Die Betroffenen können ihr Leben nicht mehr selbstständig bewältigen, nicht mehr Lesen oder Gesichter Netzhauschäden - erkennen. Eine wirksame Vorbeugung und Behandlung gibt es bislang nicht, doch lassen Forschungsergebnisse eines Schwerpunktprogrammes der Deutschen Forschungsgemeinschaft hoffen, dass in absehbarer Zeit neue Therapiekonzepte greifen können. Ablagerungen zerstören Zellschicht und geben fluoreszierende Strahlen ab Netzhauschäden - Koordinator des Programms, an dem Forschergruppen mehrerer deutscher Universitäten teilnehmen, ist Privatdozent Dr. Frank Holz, Oberarzt an der Heidelberger Universitäts-Augenklinik. Ein wesentlicher Fortschritt ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens in Heidelberg, das die Netzhautschäden und ihre Vorstufen beim Patienten unmittelbar sichtbar macht, die \"konfokale Scanning-Laser-Ophthalmoskopie\". Eine Schlüsselrolle für die Makuladegeneration spielt das retinale Pigmentepithel (RPE) der Netzhaut. Die einlagige Zellschicht liegt zwischen den Sehzellen und der darunter Netzhauschäden - liegenden Aderhaut. Das Pigmentepithel versorgt die empfindlichen Sinneszellen mit Sauerstoff und Netzhauschäden - Nährstoffen und räumt ständig verbrauchte, lichtempfindliche Scheibchen der Sinneszellen aus dem Wege. Mit dem Alter erlahmen die Kräfte der Pigmentepithelzellen, die ihre vielfältigen Funktionen über eine ganze Lebensspanne hinweg ausüben müssen und sich normalerweise nicht mehr teilen, also \"verjüngen\" können. Diese Überforderung mit dem Netzhauschäden - Alter zeigt sich in der Ansammlung von \"Lipofuszingranula\", einer Art Müllsäcke in den Zellen, und an seiner Außenfläche in Form großer Abfallberge, sogenannter Drusen. \"Neue Ergebnisse zeigen, dass Lipofuszingranula toxische Substanzen enthalten\", erklärt Dr. Holz. Dadurch wird sowohl die Funktion des Pigmentepithels, als auch der Sinneszellen mit dem Alter beeinträchtigt. \"Mit dem konfokalen Scanning-Laser-Ophthalmoskop können wir erstmals beim Patienten feststellen, wie weit die Veränderungen im Pigmentepithel der Netzhaut und die Erkrankung fortgeschritten ist,\" Netzhauschäden - sagt Dr. Holz. Dabei machen sich die Wissenschaftler eine Eigenschaft des unerwünschten Lipofuszins zunutze: Es gibt fluoreszierende Strahlen ab. Diese werden von dem Laserophthalmoskop abgetastet, gemessen und in Form von Landkarten des Augenhintergrunds wiedergegeben. \"Mit dieser Methode können wir Makulaerkrankungen bereits in Netzhauschäden - einem frühen Stadium feststellen\", erklärt Dr. Holz. Dies gilt auch für erbliche Formen der Makulaerkrankung, deren Gene zum Teil bekannt sind. Vorsorgemaßnahmen gibt es bislang kaum. Dringend empfohlen wird auf jeden Fall, das Rauchen aufzugeben, das ein eindeutiger Hochrisikofaktor darstellt. Auch zu hoher Blutdruck sollte Netzhauschäden - medikamentös eingestellt werden. Die Einnahme von Vitaminen und Zink, dies hat gerade eine Studie gezeigt, kann bei bestimmten Formen der Erkrankung das Fortschreiten hinauszögern. Nur bei der sogenannten \"feuchten\" Makuladegeneration kann eine Laserbehandlung oder ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden: Hier sind es vor allem wuchernde Blutgefässe, welche als Reaktion auf die Ablagerungen wachsen und die Zellen des Sehflecks zu Netzhauschäden - zerstören können, und deren Wachstum bspw. durch Laserbestrahlung eingedämmt werden kann. wie viele Frühgeborene - an Retinopathie, einer Erkrankung der Netzhaut. In der Schulmedizin sahen die Eltern keine Hilfe mehr. Die Klinik für Naturheilmedizin in Bottrop schien die letzte Möglichkeit zu sein. Sie nahmen die Kosten einer teuren Netzhauschäden - Akupunktur-Therapie in Kauf. Jeweils eine Woche lang steckten zweimal am Tag Nadeln in Sebastians Körper. Jede Sitzung dauerte eine halbe Stunde. Mit der angewandten Therapie will Heilpraktiker Farid Zitoun die Sauerstoffanreicherung im Blut erhöhen. Diese soll zu einer vermehrten Zellerneuerung geführt und somit Sebastians Sehkraft gestärkt haben. Der heute sechsjährige Sebastian und seine Eltern sind selbst überrascht: Schon nach wenigen Netzhauschäden - Behandlungen durch Akupunktur zeigen Sehtests bei Augenärzten den Fortschritt. Von dreißig Prozent Sehkraft ohne Brille und fünfzig mit hat sich Sebastian nun auf achtzig Prozent gesteigert. Doch die Schulmedizin sieht den angeblichen Behandlungserfolg kritisch. Schulmediziner sind der Meinung, dass Netzhautschäden Frühgeborener irrreparabel sind. Auf eine Sehschule als einzige Therapiemöglichkeit Auch die Kosten von 305 Euro pro Behandlungstag schrecken sie nicht ab. Erfolg allein der Akupunktur zu verdanken haben. Die Netzhaut (Retina) mit ihren hochempfindlichen Sinneszellen Netzhauschäden - vermittelt die Sehprozesse. Eine wesentliche Rolle beim Sehen spielt die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens. In diesem zentralen Bereich der Netzhaut läuft der größte Teil unseres Sehvermögens ab. Bestimmte Augenerkrankungen können die Funktionsfähigkeit der Makula bis hin zur Erblindung einschränken. In den Industrieländern steht die altersbezogene Makuladegeneration (AMD) an erster Stelle der Erblindungsursachen der über 50-Jährigen. Bei der Netzhauschäden - feuchten Form der AMD wachsen krankhafte Blutgefäße in die sensible Zone der Makula hinein, so dass es zu irreversiblen Zellschäden innerhalb dieses Netzhautareals kommt. Die Ursachen für die AMD sind weitgehend unbekannt. Mit zunehmendem Alter steigt das Krankheitsrisiko, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Ein Netzhauschäden - frühzeitiger Arztbesuch hilft, große Schäden zu vermeiden Die Beeinträchtigung des Sehens macht sich zunächst dadurch bemerkbar, dass gerade Linien verzerrt wahrgenommen werden und Farben verblassen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung bildet sich ein störender Fleck in der Mitte des Gesichtsfeldes, der sich vergrößert und das Netzhauschäden - Sehvermögen soweit einschränkt, dass der Alltag nicht mehr alleine zu bewältigen ist. Oft werden die ersten Anzeichen der Erkrankung zu spät bemerkt, da nur ein Auge erkrankt und das zweite Auge den Funktionsausfall Netzhauschäden - kompensiert. Deshalb ist es besonders wichtig, frühzeitig einen Augenarzt aufzusuchen. Aber nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen (ab dem 30. Lebensjahr), können an einer schweren Netzhauterkrankung leiden. Bei der pathologischen Myopie (PM), auch als Kurzsichtigkeit bezeichnet, ist die Gesamtbrechkraft des Auges zu hoch. Dadurch werden nur nahe liegende Gegenstände scharf abgebildet. Auch bei dieser Krankheit kommt es zur Bildung von krankhaften Netzhauschäden - Blutgefäßen im Bereich der Makula, was zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führt. Therapie mit Wirkstoff und Laser Für beide Augenerkrankungen gibt es ein Arzneimittel, das in der Photodynamischen Therapie zum Einsatz kommt. Die Behandlung erfolgt in zwei Schritten: Zuerst erhält der Patient den Wirkstoff über eine Infusion in die Netzhauschäden - Armvene. Nach wenigen Minuten reichert sich das Medikament in den Blutgefäßen des Auges an und wird in einem zweiten Schritt mit Hilfe eines nicht-thermischen (energiearmen) Lasers aktiviert. Der angeregte Wirkstoff zerstört Netzhauschäden - selektiv die gefährlichen Blutgefäße am Auge ohne die empfindliche Netzhaut zu beschädigen. Spezialisierte Augenärzte führen die Therapie ambulant durch. Bei den meisten Patienten lässt sich durch mehrere Behandlungen die Sehschärfe über einen längeren Zeitraum stabilisieren. Millionen von Menschen fieberten vor genau Netzhauschäden - einem Jahr dem Spektakel der totalen Sonnenfinsternis entgegen. Augenärzte von der Universität Würzburg warnten damals eindringlich vor den Netzhautschäden, die bei einem ungeschützten Blick in die Sonne drohen. Jetzt aber können die Wissenschaftler Entwarnung geben: Die befürchtete Epidemie von Augenschäden ist Netzhauschäden - ausgeblieben. Eine Arbeitsgruppe Oberarzt an der Augenklinik der Würzburger Universität, hat nach der Sonnenfinsternis eine Umfrage an allen Augenkliniken und Augenarztpraxen in Deutschland gestartet. Ergebnis: Die Netzhauschäden - Häufigkeit von Augenschädigungen liegt um 95 Prozent niedriger als bei früheren Sonnenfinsternissen. Diese geringe Quote sei der Aufklärung in den Medien und der weiten Verbreitung von Sonnensichtbrillen zu verdanken, aber auch dem schlechten Wetter - denn die Sonnenfinsternis spielte sich überwiegend hinter den Wolken ab. Bei der totalen Netzhauschäden - Sonnenfinsternis, die am 11. August 1999 in Süddeutschland zu sehen war, handelte es sich um die erste seit über 150 Jahren in diesem Raum. Erwartungsgemäß beobachteten allein hierzulande mehrere Millionen Menschen dieses Netzhauschäden - seltene Ereignis, das zudem äußerst publikumswirksam stattfand, nämlich zur Mittags- und Ferienzeit. \"Nach den Erfahrungen mit den Sonnenfinsternissen von 1912 und 1954 musste damit gerechnet werden, dass fünf von 100.000 Einwohnern Netzhautschäden erleiden, so dass deutschlandweit mehrere tausend Opfer befürchtet wurden. Deshalb Netzhauschäden - haben wir und andere damals ausführlich auf die Gefährlichkeit der direkten Sonnenbeobachtung ohne Sicherheitsbrillen hingewiesen.\" Die Arbeitsgruppe interessierte sich folglich auch dafür, in welchem Umfang Aufklärung Netzhauschäden - und Schutzbrillen Netzhautschäden verhindern konnten. Auf ihre Umfrage antworteten 69 Kliniken und Arztpraxen, und es zeigte sich, dass 47 Patienten mit Netzhautschäden registriert wurden. Die Wissenschaftler rechneten diese Zahl auf ganz Deutschland hoch und kamen so auf 100 bis 150 Fälle von Netzhautschädigung (Retinopathia solaris). Netzhauschäden - Zehn Prozent dieser Patienten werden bleibende Sehstörungen davontragen. Eine bleibende beidseitige Erblindung sei nicht bekannt geworden. Jeder vierte Patient, der sich mit Beschwerden vorstellte, habe die Sonnenfinsternis Netzhauschäden - während seines Urlaubs im Mittelmeerraum beobachtet, und zwar meist ungeschützt. Wie die Arbeitsgruppe der Augenklinik unter Berufung auf Herstellerangaben mitteilt, seien in Deutschland 17 Millionen Schutzbrillen verkauft worden. Die Sonnenfinsternis fand jedoch bei überwiegend bedecktem Himmel statt, so dass Netzhauschäden - Presseberichten zufolge nur jeder neunte Beobachter in der Totalitätszone die Phase der totalen Sonnenfinsternis überhaupt habe sehen können.
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